• Anastasia | Mamigeflüster

Die Pille absetzen: Für mich die beste Entscheidung

Aktualisiert: 4. Feb 2020

Die Anti-Babypille wird wahrscheinlich täglich von unzähligen Mädchen und Frauen eingenommen. Und trotzdem ist Gegenwind spürbar: Ich höre von immer mehr Frauen die Adieu zu der Pille sagen. Sie schlichtweg absetzen. Zu dieser Entscheidung habe auch ich mich vor knapp einem Jahr durchgerungen. Dazu stehe ich offen und muss zugeben, dass ich sogar etwas stolz darauf bin. In diesem Blogbeitrag geht es um meine persönliche Erfahrung mit der Anti-Babypille, welche sicherlich anders ist, als schätzungsweise bei der Mehrheit junger Frauen.


Als ich das erste Mal die Pille genommen haben, war ich 19. Hingegen schlucken viele dieses Hormon-Präparat bereits mit 14 Jahren oder noch früher. Vor einem Jahr habe ich die Pille nach fünf Jahren abgesetzt. Fünf Jahre lang habe ich jeden Tag eine Pille eingenommen. Die Gründe? Ich wollte ganz sicher gehen und nicht direkt wieder schwanger werden. Denn es lief bei mir ganz nach Klischee: Keine Pilleneinnahme und eine unerwartete Schwangerschaft in jungen Jahren folgt. Doch mit 24 habe ich es satt gehabt, täglich meinen Körper mit Hormonen zu füttern. Und Kind Nummer zwei soll ja schließlich eine gewisse Chance haben. So hieß es nach dem letzten Pillenblister: Tschüss Pille, Hallo Baby Nummer zwei. Naja, zumindest so ähnlich...


Tolle Haut und große Brüste: Wundermittel Pille?


Als ich 14 Jahre alt war, hat fast jede meiner Freundinnen die Pille genommen. Nicht zur Verhütung, nein, sondern eher als Heilmittel gegen Frauenleiden und, um etwas bei der körperlichen Entwicklung nachzuhelfen. Pickel in der Pubertät? Kein Problem: Einfach die Pille nehmen. Am Anfang der Pubertät und du hast noch keinen Busen? Kein Problem: Hol dir die Pille. Wie oft habe ich mich mit meinen Freundinnen noch in diesen jungen Jahren über die Anti-Babypille unterhalten. Der eigentliche Zweck der Verhütung stand hierbei nicht im Vordergrund, an erster Stelle standen die scheinbar positiven Nebeneffekte.


Bevor ich die Pille genommen habe, hatte ich das Glück trotz Pubertät und Schwangerschaft nie an schlechter Haut oder unerträglichen Schmerzen zu leiden. Mit Einnahme der Pille änderte sich alles: Migräneanfälle, eine künstlich hervorgerufene „Periode“ mit schmerzhaften Krämpfen und unerträglichen Begleiterscheinungen sowie ungewollte Gefühlsausbrüche.


Das Problem aus meiner Sicht i