• Anastasia | Mamigeflüster

Emotionale Intelligenz bei Kindern

Aktualisiert: 9. Jan 2019


Lachen, Weinen, Jammern und Bocken: Das alles können Kinder wirklich gut. Und mein Kleiner ist in diesem Gefühlswechsel ein besonderer Kenner. Spielt er noch vor wenigen Minuten ruhig und vollkommen ausgeglichen, schlägt sich plötzlich in der nächsten Sekunden sein Zustand in eine überwältigende Unzufriedenheit um. Sturheit, Schimpfen und Bocken. Ja so sind Kinder- aber genauso sind sie empfänglich für Mitgefühl. Das ist eine Fähigkeit, die uns Erwachsene oft staunen lässt, zumindest mich.


Emotionale Intelligenz bei Kindern: Gefühle erkennen und benennen


Emotionale Intelligenz: Ein Begriff der mir vor wenigen Wochen noch vollkommen unbekannt war und doch besitzen Kinder häufiger Züge dieser fantastischen Fähigkeit, als wir Erwachsene annehmen. Ein Mensch mit einer hohen emotionalen Intelligenz soll im Leben und Beruf erfolgreich sein, weitere Vorzüge sollen Glück, Zufriedenheit und Zuversicht sein. Für Kinder spielt die emotionale Intelligenz eine wesentliche Rolle, sie ist an Freundschaftsprozessen und weiteren sozialen Kompetenten beteiligt. Auch für die persönliche Entwicklung unserer Schützlinge ist die emotionale Intelligenz mit verantwortlich…

…Kann ich mir denn sicher sein, dass mein Kind eine angemessene emotionale Intelligenz besitzt? Nein, sicher sein, kannst Du dir nicht, aber du wirst es erkennen, ob dein Kind sensibel für die eigenen Gefühle und die von anderen ist. Denn genau das ist emotionale Intelligenz. Bitte bedenke, dass ich kein Ratgeber bin oder mich auf wissenschaftliche Ergebnisse beziehe, sondern lediglich eigene Erfahrungen preisgebe.


Emotionale Intelligenz: Von wegen kinderleicht

Ein wesentlicher Faktor ist, dass dein Kind die Gefühle erkennt und zuordnen kann. Äußert sich dein Kind zu seinen eigenen Gefühlen ist das ein sehr wichtiger Schritt, den du unbedingt fördern und unterstützen solltest. So lernt dein Kind, dass es in Ordnung ist, verschiedene Emotionen zu empfinden. Dein Kind wird vielleicht Gefühle mit Äußerungen wie „Jetzt bin ich sauer“ oder „Das gefällt mir gar nicht“ beschreiben und auch Angst wird oft klar und deutlich von unseren Kleinen ausgesprochen. All das ist wichtig, für die Entwicklung von dem Verständnis über Emotionen, so lernen Kinder nach einiger Zeit, die eigenen Gefühle einzuordnen und in einem weiteren Schritt die Gefühlswelt anderer Menschen zu erkennen und dementsprechend zu reagieren.


Mich beeindruckt die emotionale Reaktion meines Kleinen, wenn es mir oder anderen eng vertrauten Personen schlecht geht- und da wird auch mir als Erwachsener bewusst: Hey, es ist nicht schlimm verschiedene Gefühle zu haben. Aber diese Gefühle zu erkennen und zu akzeptieren fällt mir persönlich nicht leicht- und dieses Beispiel zeigt, dass emotionale Intelligenz ein Begleiter im (sozialen) Leben ist und bleibt. Denn dieser Prozess scheint nie vollkommen abgeschlossen oder erreicht- denn ich ertappe nicht nur mich bei dem Unterdrücken bestimmter Gefühl