• Anastasia | Mamigeflüster

PCOS: Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt

Wer kennt es nicht- ein paar Pfunde weniger und man fühlt sich schon viel wohler in der eigenen Haut. Aber was, wenn das Abnehmen einfach nicht gelingt? Und diesmal sind weder der innere Schweinehund noch die verführerischen Süßigkeiten schuld. Wenn die Tortur mit unerklärlicher Gewichtszunahme beginnt und mit einem gestörten Zyklus und Kinderwunsch endet. So war es bei mir. Nach einem halben Jahr und mehreren Ärzten bekam ich die Diagnose. Eine Krankheit ist schuld.


PCOS: Chaos im Hormonhaushalt


Eine Krankheit? Das klingt jetzt aber schon etwas übertrieben. So dachte auch ich, als ich das erste Mal von dem PCO-Syndrom (PCOS) hörte. Doch mittlerweile werde ich mir immer mehr und mehr über die Auswirkungen dieser Krankheit bewusst. Natürlich gibt es schlimmere Sachen, aber für mich ist diese Krankheit schon vollkommen ausreichend.


Das polyzystische Ovar-Syndrom ist eine Fett- und Stoffwechselstörung, von der viele Frauen im geschlechtsreifen Alter betroffen sind. Doch oft bleibt die Krankheit durch Pille und andere hormonelle Verhütungsmittel unbemerkt. Woher die Krankheit kommt? Da sind sich wohl die meisten Mediziner nicht ganz im Klaren drüber. Die Symptome? Können vollkommen unterschiedlich ausfallen, von Zyklusstörungen, bis hin zum vollständigen Ausbleiben der Periode.


Prima. Das kann eine Frau mit Kinderwunsch absolut gebrauchen.

Aber das Verrückte ist: Hätte ich keinen Kinderwunsch, würde mir die Frauenärztin als "Behandlung" einfach die Pille aufschreiben.


So würden die Beschwerden abnehmen und ich bekäme wohl wieder einen normalen Zyklus. Aber dadurch ist die Krankheit nicht verschwunden, sondern nur aufgeschoben. Denn früher oder später möchte wohl die Mehrheit von Frauen, Mama werden. Die Krankheit ist nicht heilbar, kann jedoch behandelt werden und sollte ernst genommen werden, denn unter Umständen kann PCOS zu Herz-Kreislaufstörungen und sogar zu Diabetes führen.